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Natürliche Verhütungsmethoden

Natürliche Verhütungsmethoden basieren darauf, dass es im Zyklusverlauf eigentlich nur relativ wenige fruchtbare Tage gibt, an denen eine Frau schwanger werden kann. Man kann nun diese Tage mit verschiedenen Methoden mit unterschiedlicher Sicherheit feststellen. Voraussetzung für die Anwendung ist auf jeden Fall ein regelmäßiger Zyklus und sie erfordern eine gewisse Disziplin und auch ein Beobachten bzw Einfühlen in den Körper.

Beispiele für diese Art der Verhütung:

  • Temperaturmethode:
    • Durch Messen und Aufzeichnen der Morgentemperatur in eine Kurve kann man sich die fruchtbaren Tage in etwa bestimmen.
  • Symptothermale Methode:
    • Kombination von Temperaturmessung und Beobachtung der Veränderung des Schleims am Muttermund.
  • Kalendermethode nach Knaus-Ogino:
    • nachdem man den Ablauf einiger Zyklen beobachtet und die fruchtbaren Tage darin bestimmt hat, rechnet man sich nun einfach die fruchtbaren Tage aus.
  • Persona:
    • dahinter verbirgt sich ein kleiner Computer, der aus dem Morgenurin die Menge bestimmter Hormone aus dem weiblichen Zyklusgeschehen misst und daraus den Zeitpunkt des Eisprungs bestimmt. Dann kombiniert er diese Werte mit der Lebensdauer der Ei- und Samenzellen und errechnet daraus die fruchtbaren Tage. Er zeigt an, wenn verhütet werden muss.

Alle obengenannten Methoden sind als nicht sehr sicher zu bezeichnen. Sie haben eine hohe Fehleranfälligkeit wenn man die Messungen und Beobachtungen nicht sorgfältig macht. Ausserdem setzen sie voraus, dass unser Körper ähnlich einer Maschine immer gleich funktioniert. Das tut er aber zum Beispiel unter Stress oder bei Änderung der Lebens- oder Arbeitssituation nicht immer! Aber gerade dann ist eine Schwangerschaft auch häufig ein echtes Problem!

Der sog. PEARL-Index liegt im Durchschnitt nur bei 6-25!

Zuletzt aktualisiert: 19-11-2018