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Spiralen

Die Gruppe der Spiralen ist nicht so ganz eindeutig den einzelnen Gruppen zuzuordnen, daher stehen sie zwischen den mechanischen und den hormonellen Verhütungsmethoden, da sie je nach Art der Spirale ein bisschen in jede der beiden Gruppen gehören.

Spiralen werden von der Frauenärztin in die Gebärmutterhöhle eingelegt und verhüten dort zum einen auf mechanische Art, zum anderen aber auch durch Veränderung der Schleimhautsituation, in die sich eine befruchtete Eizelle auch nicht mehr einnisten könnte. Der Vorteil der Spiralen ist, dass sie einmal gelegt für mehrere Jahre (je nach Spiralenart unterschiedlich) zuverlässig verhüten, ohne dass man daran denken oder etwas dafür tun muss.

Kupferspirale:

gibt es schon sehr lange und in unterschiedlichen Varianten.

Nachteil: meist eher starke und gelegentlich auch schmerzhafte Blutung. Für junge Frauen, die noch nicht schwanger waren, nicht so gut geeignet, da das Risiko für Entzündungen im Unterleib erhöht sein kann.
PEARL-Index: 0,5-2

Hormonspirale:

gibt regelmäßig kleine Mengen von Gelbkörperhormon ab und vermindert dadurch zum einen die Ausbildung der Gebärmutterschleimhaut, zum anderen wird der Schleimpfropf am Muttermund für Spermien nur sehr schwer durchdringlich.

Vorteil: macht schwache bis gar keine Blutung, Risiko der Unterleibsentzündungen statistisch geringer als bei Kupferspirale. Hormonabgabe ist so gering, dass sie den natürlichen Hormonzyklus nicht beeinflusst.
PEARL-Index: 0,1-0,2

Ob eine Spirale als Verhütungsmittel für Sie sinnvoll ist und wenn ja welche der beiden für Sie am besten geeignet ist, können wir nur in einem persönlichen Gespräch festlegen.

Zuletzt aktualisiert: 09-07-2018